Smilla & Balou



Nun ist es doch schon einige Zeit her, seit Smilla und Balou bei mir eingezogen sind. Nachdem uns leider mein lieber Nero Mitte Oktober verlassen hatte und Stella seit dieser Zeit alleine war, begannen meinen Ueberlegungen, nochmals Katzen bei mir aufzunehmen. Stella fand es am Anfang ziemlich toll, alleine im Mittelpunkt zu stehen, mit der Zeit aber meinte ich, dass es Stella zunehmend langweilig war. Da war guter Rat teuer, was sollte ich tun?

Ich habe mich dann entschieden bei Frau Kern einen Besuch zu machen und mal die Lage zu besprechen. Mit dabei meine beste Freundin, die auch schon Katzen vom Katzenhof hatte. Nach meinem Besuch war für mich relativ schnell klar, zwei kleine Kätzchen sollten es werden. Der Grund war ja auch klar, die können zusammen spielen und raufen und lassen Stella am Anfang in Ruhe. Stella könnte aber mitmachen wenn sie möchte, und sie hätte so immer die Möglichkeit, sich da rauszuhalten.

So zogen Anfang Dezember 2012 Smilla und Balou bei mir ein. Ich richtete ein Katzenzimmer für sie ein und trennte das Zimmer mit einer Gittertüre ab, so wie Frau Kern es ja empfiehlt. Die Kleinen und Stella hatten so sich immer im Blick. Nach und nach gewöhnte ich sie aneinander und die Kleinen durften dann die ganze Wohnung erobern. Stella war am Anfang ziemlich misstrauisch und fand den Rummel gar nicht toll. Da musste sie die Kleinen ab und zu anfauchen, die kannten natürlich keine Grenzen. Mit der Zeit ging es dann ganz gut und Stella machte sogar ganz vorsichtig Versuche mitzuspielen. Stella war Nierenkrank und bald darauf ging es ihr leider so schlecht, dass sie verstorben ist.

Nun ist wieder einige Zeit vergangen und Smilla und Balou wachsen zu Teenies heran und machen mir mit allem Unsinn den sie im Kopf haben jeden Tag grosse Freude. Ich bin froh und überzeugt in allem richtig gehandelt zu haben.

April 2013 Elisabeth Massini